Wie sollten die Daten für den Druck beschaffen sein?



DigitaldruckHier finden Sie eine kurze Anleitung, wie wir Ihre Daten benötigen um sie optimal weiterverarbeiten zu können:

 

 

Programme

Wir können Dateien aus folgenden Programmen verarbeiten:

  • Adobe Indesign bis Version CS2
  • Quark XPress bis Version 5
  • Adobe Illustrator bis Version CS2
  • Adobe Photoshop bis CS2
  • Macromedia Freehand bis Version 9
  • Corel Draw bis Version 10
  • Microsoft Word
  • Microsoft Excel
  • Microsoft Access
  • Microsoft Powerpoint

Sollten Sie Daten in einem anderen Format vorliegen haben, sprechen Sie bitte vorher mit Ihrem Kundenbetreuer, damit keine unnötigen Kosten entstehen.

Bitte beachten Sie, dass ein professioneller, farb- und satzhaltiger Druck aus Microsoft Officedokumenten nicht möglich ist. Sollten Sie also z.B. eine Präsentation aus Powerpoint drucken lassen wollen, müssen Sie mit Farbabweichungen sowie Verschiebungen bei Text und Bildern und falschen Umbrüchen rechnen. In diesen Fällen ist es am besten, Sie schicken einen Musterausdruck des Dokuments mit oder fügen den Daten ein Ansichts-PDF bei.

 

Dateiformate

Ihre bereits gesetzten, ausgeschossenen Daten bitte im Adobe Indesign (.indd) oder Quark XPress (.qxd) Format mit allen Schriften und Bildern schicken. Bei Datenübermittlung vom Apple (MAC) aus, am besten mittels Alladin StuffIt Datei (.sit) gepackt. So ist sichergestellt, dass alle nötigen Ressourcen mitgeliefert werden.

Für Grafiken, einseitige Dokumente und Vektorbilder verwenden Sie bitte Adobe Illustrator (.ai oder .eps) oder Macromedia Freehand (.fhx) Dateien.

Fotos und Bilder werden am besten im Adobe Photoshop (psd) Format oder im plattformunabhängigen TIF oder EPS Format gespeichert.

Als Allzweckformat sei hier noch das Adobe Acrobat PDF Format (.pdf) genannt. Es kann sowohl Text als auch Pixel und Vectorgrafiken aufnehmen, ist plattform-unabhängig (also sowohl auf dem MAC als auch auf dem PC gleich verwendbar) und bettet alle Daten und Schriften auf Wunsch automatisch ein. Es stellt also, wenn es richtig erstellt wurde, die ideale Druckvorlage dar.

Zu kompliziert?



Farben

Farben müssen im Druckbereich in bestimmten Farbräumen definiert sein. Die gebräuchlichsten sind

  • CMYK
  • RGB
  • Pantone
  • HKS

 

  CMYKCMYK

Im Offset- und Digitaldruck wird mit dem CMYK-Farbraum gearbeitet. Der Name steht für die Grundfarben, die hier Verwendung finden.

 

  •  C für Cyan (helles blau)
  •  M für Magenta (etwa lila)
  •  Y für Yellow (gelb)
  •  K für Schwarz

Aus diesen Grundfarben werden alle darstellbaren Farbtöne zusammengesetzt.

Im Offsetdruck gibt es die Möglichkeit, zusätzlich zu oder statt der CMYK-Farben noch Schmuckfarben hinzuzufügen. In diesem Fall wird eine bestimmte, vorgefertigte Farbe, z.B. die Ihres Logos, in eine fünfte Farbstation gefüllt. CMYK wird in Bildbearbeitungsprogrammen mittels Werten von 0 bis 100% eingestellt. Alle Farben zusammen ergeben schwarz.

Beispiel:

C 0 / M 0 / Y0 / K 0 oder kurz 0 / 0 / 0 / 0 ist weiss

0  / 50 / 100 /  0 ist orange

100 / 100 / 100 / 0 oder 0 / 0 / 0 / 100 ist schwarz

(schwarz kann in CMYK auf verschiedene Arten erreicht werden)

Achtung: Bitte Schwarz für den Druck immer als 0/0/0/100 definieren, da Schwarz sonst aus den einzelnen CMY-Farben gemischt wird und das Ergebnis immer etwas grau/braun ist. Wenn Sie auf Ihrem Druckwerk ein kräftigeres Schwarz benötigen, kann man - im Rahmen - etwas von jeder Farbe im gleichen Anteil dazumischen.

Also z.B. 25/25/25/100.

100/100/100/100 führt auf jeden Fall zu einem schmutzigen Schwarz-Druck.

 

  RGBRGB

PC-Monitor, Fernseher, Scanner und Digitalkameras verwenden den RGB-Farbraum. Auch hier setzt sich der Name aus den Farben zusammen.

 

  •  R für rot
  •  G für grün
  •  B für blau

Wenn sie mit einer Lupe ganz nah zu Ihrem Monitor gehen, können Sie in einer weißen Fläche genau diese Grundfarben erkennen. RGB wird in den Bildbearbeitungsprogrammen mittels Werten von 0 bis 255 eingestellt. Alle Farben zusammen ergeben weiß.

Beispiel:

R 255 / G 255 / B 255 oder kurz 255 / 255 / 255 ist weiß

242 / 148 / 0 ist orange

0 / 0 / 0 ist schwarz

Fotos von Scannern und Digitalkameras sind immer in RGB. Diese müssen vor dem Druck in CMYK-Bilder umgewandelt werden. Da die beiden Farbräume nicht deckungsgleich sind, werden die Farben bei der Umrechung leicht verändert. Bitte kontrollieren Sie Ihre Dokumente auf RGB-Bilder und die RGB-Bilder nach der Umwandlung, ob die Farbe noch passt.

           

  PantonePantone

Pantone ist eine Sammlung vordefinierter Farben mit eigenen Nummern zur Unterscheidung.

     Beispiel:

     Pantone orange 21 C

 

Achtung: Pantone-Farben sind im Digitaldruck nicht immer 1:1 umsetzbar. Sie werden zu CMYK-Farben konvertiert, wodurch sich die Farbdarstellung ändern kann, wenn die Pantone-Farbe außerhalb des CMYK-Farbraums liegt.

Zu kompliziert?



Format:

Man unterscheidet hier zwischen dem Druckformat und dem Endformat.

Alle Dokumente werden etwas größer gedruckt als benötigt und nachher beschnitten. Das liegt daran, dass sowohl Offset- als auch Digitaldruckmaschinen einen so genannten Druckrand haben. Das ist ein produktionstechnisch bedingter weißer Rand um das Dokument. Beim Digitaldruck bewegt sich dieser Rand in einer Größenordnung von etwa 2-4 mm. Das bedeutet, wenn Sie einen randlosen Druck benötigen (der Fachbegriff dafür ist abfallend), weil z.B. ein Bild oder ein Balken bis zum Rand des Dokuments geht, dass man das Dokument auf einen größeren Bogen drucken muss als für das Endformat nötig wäre und den Rest wegschneiden. Wenn Sie als Beispiel ein abfallendes A4 Dokument brauchen, müssen wir zwei Ihrer Dokumente auf einen SRA3 großen Bogen setzen.  

Zusätzlich muss noch berücksichtigt werden, dass gefaltete Dokumente auch in einem anderen Format gedruckt werden als das Endformat sein soll. Ein 4-seitiger A4 Folder wird z.B. als 2-seitiger A3 Bogen (oder SRA3 falls abfallend) gedruckt und später gefalzt. So entsteht dann der A4 Folder. 

Zu kompliziert?



Auflage / Seitenumfang / Sorten

Mit Auflage wird ausgedrückt, wie viel Stück vom fertigen Druckwerk Sie benötigen. Das ist nur bei ein- und zweiseitigen Dokumenten ident mit der Seitenanzahl die zu drucken ist. Wenn Sie also ein 4-seitiges Dokument haben und 1000 Stk. benötigen, dann ist die Auflage 1000 Stk., nicht 4000 Stk.

Der Seitenumfang gibt die gesamte, zu druckende Seitenmenge an. Im obigen Beispiel also 4000 Stk.  Aber Achtung: Hier gilt es die Endverarbeitung zu berücksichtigen. Wenn Ihr Dokument im Endformat ein 4-seitiges A4 Dokument ist und in der Mitte gefalzt sein soll, dann werden 2000 Stk. A3 Bogen gedruckt.

Von Sorten spricht man, wenn die Druckdaten sich verändern. Wenn Sie z.B. Ihren Werbefolder mit den Adressen Ihrer Niederlassungen versehen und jede Niederlassung nur seine eigenen Daten angedruckt bekommt.  Wenn Sie also 4 Niederlassungen haben und jede 250 Stk. bekommen soll, so werden im vorliegenden Beispiel:

1000 Stk. Auflage mit einem Seitenumfang von 4000 Blatt, auf 2000 Bogen, aufgeteilt auf 4 Sorten gedruckt.

Die 1000 Stk. geben an, wie viele Exemplare Sie insgesamt bekommen, der Seitenumfang von 4000 ist für die Endfertigung wichtig, die 2000 Bogen für die Papierbestellung und die 4 Sorten bedeuten 4 verschiedene Druckplatten oder Filme im Offsetdruck oder 4 verschiedene Druckdatenfiles im Digitaldruck.

         Digitaldruck 

Zu kompliziert?



Bei der Beauftragung von Druckwerken werden zur Klärung, welche Seiten Sie wie gedruckt haben wollen,n folgend Bezeichnungen verwendet:

4/0 bedeutet: nur Vorderseite 4-farbig bedruckt

4/4 bedeutet: Vorder- sowie Rückseite ist 4-farbig bedruckt

6/0 bedeutet: nur Vorderseite 4-farbig mit 2 zusätzlichen Schmuckfarben bedruckt

1/0 bedeutet: nur Vorderseite 1-farbig bedruckt (meist schwarz)

1/1 bedeutet: Vorder- sowie Rückseite ist 1-farbig bedruckt (meist schwarz)

                         (kann aber auch z.B. vorne blau hinten schwarz sein)

Wenn Sie also eine Broschüre drucken lassen wollen, bei der das Cover außen bunt ist, innen aber schwarz und die Seiten des Innenteils ebenfalls nur schwarz sein sollen, würde die richtige Bezeichung so aussehen:

Umschlager 4/1

Innenteil 1/1



Überfüller

ÜberfüllerWie bereits beschrieben, werden Dokumente, die bis zum Rand gedruckt werden sollen (abfallend), auf das Endformat zugeschnitten. Dafür ist es notwendig, das Dokument 3-4mm größer anzulegen als das Endformat sein soll, damit später beim beschneiden keine "weissen Ränder" mehr zu sehen sind. Die farbigen Bereiche, die über den Rand gehen, müssen bis zu dieser Überfüllung reichen.

Zu kompliziert?



Schriften

Da viele Schriften nicht auf jedem PC oder MAC verfügbar sind, ist es wichtig, die verwendeten Schriftarten im Dokument einzubetten. Wenn Sie uns Schriften via eMail oder auf CD senden, achten Sie bitte darauf, dass diese komprimiert (winzip für pc, stuffit für mac) übermittelt werden, um eine eventuelle Beschädigung auszuschließen und um sicher zu stellen, dass alle nötigen Ressourcen mitverschickt werden.

Generell empfiehlt es sich, die verwendeten Schriften mit den Dokumenten mitzuschicken, damit Ihre Original-Schriften verwendet werden können. Dadurch kann ein Neu-/Falschumbruch oder eine Zeichenersetzung (z. B. wingdings) durch eine andere Schriftversion verhindert werden. In PDF-Dateien sollten alle verwendeten Schriften generell eingebettet sein, da es ansonsten zu einer Fontersetzung mit der Courier Schrift kommen kann.

 



Ausschießen

DigitaldruckAls Ausschießen bezeichnet man das systematische, druckgerechte Anordnen einzelner Seiten, so dass nach dem Druck und dem Falzen, im fertigen Heft, alle Seiten in fortlaufender Reihenfolge stehen. Wir schießen für Sie fehlerfrei und kostenlos aus.

Legen Sie Ihre Broschüre in einem Dokument als Einzelseiten an.
Die Titelseite sollte Ihre erste, die Rückseite Ihre letzte Dokumentseite sein. Dies gilt für alle Programme, wie QuarkXPressInDesign, usw.

Zu kompliziert?





Alles zu kompliziert?

Wir helfen Ihnen gerne bei der Erstellung Ihrer Druckdaten! Fragen Sie einfach Ihren Kundenbetreuer, oder klicken Sie hier!



Letzte Aktualisierung am 09.03.2009